5 Fehler bei der beruflichen Veränderung


Es gibt Dinge, die auf den ersten Blick wie ein logischer nächster Schritt aussehen, die uns aber in Wirklichkeit von unserer Zielerreichung abhalten. Wenn du gerade nach beruflichen Veränderung suchst oder deine Karriere planst, dann lies hier weiter. Vielleicht kannst du aus diesen Fehlern lernen.


Fehler # 1: Du wartest, bis du deine wahre Berufung gefunden hast.


Ich glaube nicht an das EINE richtige Berufsleben und ich glaube auch nicht, dass wir unsere Berufung plötzlich FINDEN. Stattdessen glaube ich an die Macht unserer beruflichen Vision. Und auch diese finden wir nicht, sondern wir ERSCHAFFEN sie.


Das kann so gehen:

Überlege dir, *was gute Arbeit für dich ausmacht, *welchen Stellenwert dein Job für dich haben soll, *wie du dich bei der Arbeit fühlen möchtest, *wie deine finanzielle Wohlfühlzone aussieht, *welche Werte dir wichtig sind, *was du gerne in den Job einbringen willst … usw.

Und schreib diese Dinge auf – und ganz wichtig: Ohne zu überlegen, ob sie möglich sind oder nicht.

Je klarer du hier wirst, desto leichter gestaltest du deine Veränderung. Weil du dadurch deinen Nordstern positionierst und an diesem jederzeit erkennen kannst, ob du in die gewünschte Richtung unterwegs bist oder nicht.


Wenn du dich näher mit deiner Vision beschäftigen möchtest, lade dir hier das kostenlose Visionsjournal herunter.


Fehler # 2: Du konzentrierst dich darauf, herauszufinden, welchen Job du machen willst.


Es gibt tausende Jobs, von denen ich noch nie gehört habe und von denen ich nicht einmal weiß, dass es sie gibt. Genauso geht es vermutlich dir. Wenn du also überlegst, welcher Job es denn sein soll, dann verpasst du dadurch unzählige andere Möglichkeiten. Eben weil du nur im bereits bekannten Feld suchst und durch diese Konzentration neue Optionen nicht wahrnehmen kannst.


Gehe also noch einen Schritt zurück und erschaffe dir deine Vision und deinen Nordstern. Und danach schau dich neugierig um. Denn wenn du klar in deiner Vision und gleichzeitig offen in deiner Ergebniserwartung bist, dann wirst du plötzlich ganz neue Möglichkeiten und Optionen entdecken.


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Fehler # 3: Du glaubst, dass es nur jene Art von Jobs gibt, die in Stellenanzeigen stehen.


Die meisten Menschen, die beruflich unzufrieden sind, lesen zuerst einmal Stellenanzeigen. Danach bewerben sie sich für ähnliche Stellen, die sie bereits haben (denn für die anderen glauben sie meist, nicht genügend Qualifikationen zu haben). Nach mehreren Absagen sind sie frustriert und behalten doch den alten Job. Oder: Sie bekommen tatsächlich eine neue (ähnliche) Stelle, aber nach 2 Jahren befinden sie sich wieder in der gleichen Situation.


Was dagegen hilft? Deine Vision kennen. Und offen für neue Möglichkeiten sein. Netzwerken. Schauen, was andere Menschen beruflich tun. Interessante Unternehmen recherchieren. Biografien lesen. Und netzwerken. Und noch einmal netzwerken. Mit Workingoutloud geht das beispielsweise ganz leicht und fast wie nebenbei.


Fehler # 4: Du denkst, der eine perfekte Job wartet da draußen auf dich.


Für mich schlägt das in dieselbe Kerbe, wie der Gedanke, dass es eine einzige und wahre Berufung gibt. Auch daran glaube ich nicht. Es gibt so viele interessante Jobmöglichkeiten und so viele spannende Tätigkeiten und Unternehmen, aber einen perfekten Job gibt es nicht.


Und gleichzeitig glaube ich an eine berufliche Erfüllung und dass du ein Berufsleben erschaffen kannst, das deinen Vorstellungen entspricht und richtig, richtig gut ist. Indem du es immer wieder anhand deines Nordsterns überprüfst, anpasst und änderst.


Vielleicht ist es nicht einmal notwendig zu kündigen, sondern du kannst deinen jetzigen Job an deine Vorstellungen anpassen. Probier das aus und überlege dir, was dein momentaner Job erfüllen müsste, damit er zu deinem Traumjob wird. Und dann finde Möglichkeiten, wie du das erreichen kannst.


Wenn du Klarheit darüber finden willst, was einen guten Job für dich ausmacht, dann lade dir hier das kostenlose Klarheitsjournal herunter.



Fehler # 5: Du glaubst, du musst zu 100% bereit sein, bevor du losgehen kannst.

Der Klassiker. Vor allem bei Frauen (ich weiß, wovon ich spreche). Diese Ausbildung muss noch sein, jene Erfahrung muss ich vorher noch sammeln ... Der Plan muss wasserdicht sein, bevor ich loslegen kann ... Und dann vergehen Monate und Jahre und nichts ist passiert. Oder – fast noch schlimmer: Du investierst viel Zeit und Energie in deine Planung und kommst erst im Nachhinein drauf, dass es doch nicht das ist, was du dir vorgestellt hast.

Das Einzige, was dagegen hilft: Kürzer planen, schneller tun. Möglichst früh mit deinen Ideen rausgehen, Dinge ausprobieren, mit Menschen reden, Feedback einholen, recherchieren (nicht googeln, sondern Menschen nach ihren Erfahrungen befragen), testen und anpassen … und das alles mit einem offenen, neugierigen Forschergeist – das macht dann sogar richtig viel Spaß.

> Lies hier mehr darüber, warum es so wichtig ist, loszugehen, bevor du bereit bist.


Möchtest du dein Berufsleben selbst gestalten und von der Dynamik einer Gruppe von Gleichgesinnten profitieren? Dann komm ins Future Lab.


Dieser Artikel hilft dir dabei

  • deine berufliche Veränderung zu starten,

  • deine Karriere zu planen,

  • rasch ins Tun zu kommen,

  • dich auf passende Jobs zu bewerben und

  • Klarheit über dein Berufsleben zu bekommen.

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