Wie du vermutlich keinen Job bekommst


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Szene 1: Suche nach einem Job

Die meisten Menschen, die akut auf Jobsuche sind, gehen wie folgt vor: Sie registrieren sich auf Job-Plattformen, stellen Job-Alerts ein und perfektionieren ihren Lebenslauf. Dann warten sie auf passende Anzeigen…

Sobald etwas Interessantes kommt, schicken sie ihr wohlformuliertes Motivationsschreiben an das jeweilige Unternehmen und dann warten sie wieder…

Mit etwas Glück bekommen sie zumindest ein Absageschreiben, aber viele, die sich bewerben, warten völlig umsonst, denn die Hälfte der Anschreiben wird von den Personalern nicht einmal beantwortet.

Und so vergehen Monate mit Warten und Warten...


Durchschnittlich sind 100 Bewerbungen nötig, um einen Job zu bekommen. Unternehmen laden meistes nur 3 - 6 Personen zum Bewerbungsgespräch ein und bei bekannten Unternehmen konkurriert man hier mit hunderten Menschen.



Szene 2: Suche nach beruflicher Veränderung

Die meisten Menschen, die momentan zwar einen Job haben, sich beruflich aber verändern möchten, gehen wie folgt vor: Sie lesen Stellenanzeigen, die für ihre Qualifikationen passend scheinen, um zu sehen, was sich am Markt so tut. Nachdem sie aber den jetzigen Job schon nicht gerne machen, finden sie diese Stellen meistens nicht allzu attraktiv.

Dann lesen sie Stellenanzeigen von Jobs, die sie gerne machen möchten, für die sie aber nicht qualifiziert sind (oder das zumindest glauben). Das lässt sie resignieren und sie suchen erst recht wieder nach ähnlichen Stellen. Dann warten sie auf passende Anzeigen und dann wieder auf Antworten der Personaler… siehe oben… Und das ganze Spiel mit den hunderten Bewerbungen und dem ewigen Warten geht los… Im „besten“ Fall finden sie tatsächlich eine neue Stelle: ähnliche Aufgaben, aber anderes Unternehmen. Und nach 1 - 3 Jahren beginnt das Ganze wieder von vorne.


Woher ich das weiß? Weil ich es selbst schon auf diese Art versucht habe und weil ich viele Coachings mit Menschen führe, die genau diesen Weg hinter sich haben.

Kennst du das auch?


Gehe einen anderen Weg!

Diese Vorgehensweise bei der Jobsuche ist so frustrierend und zeitaufwändig und bringt dich in einen passiven, abwartenden Modus, der dir außer einem Haufen Selbstzweifel kaum etwas bringt.


Der Denkfehler dahinter

Warum trotz mieser Erfolgschancen und hohem Frustrationslevel so viele Menschen auf diese Art nach Jobs suchen, hat auf der einen Seite einen praktischen Hintergrund: Sie kennen keinen anderen Weg.

Auf der anderen Seite und viel wichtiger, liegt dem ein Denkfehler zugrunde: Viele glauben, dass dort draußen der perfekte Job auf sie wartet. Nur gibt es DEN perfekten Job nicht – aber es gibt jede Menge sehr guter Stellen, die man sich selbst zum Traumjob schneidern kann. Und diese ausbaufähigen Jobs findet man äußerst selten über Stelleninserate...


Es gibt einen anderen Weg!

Es gib definitiv einen anderen Weg, um einen guten Job zu finden – vermutlich gibt es sogar ganz viele. Eine Methode, die in meinen Coachings und Workshops sehr wirksam ist, stammt aus dem Design Thinking und hat sich schon in der Innovationsentwicklung jahrzehntelang bewährt. Und diese Methode funktioniert auch ganz wunderbar bei der Gestaltung des Berufslebens.



Hier findest du eine Schritt-für-Schritt Anleitung


1. Schritt: Schalte alle Job-Alerts ab

Und meide Online Jobbörsen. Ich weiß, du denkst, du könntest etwas verpassen, wenn du das machst, aber tu es trotzdem. Zumindest für 2 Wochen.


2. Schritt: Überlege dir, was du willst

Hier geht es NICHT darum, zu definieren, was du arbeiten willst, sondern was du vom Leben willst und was du dir von deinem Berufsleben erwartest… welchen Zweck Arbeit für dich hat und wie dein Nordstern ausgerichtet ist…


3. Schritt: Reflektiere, was bisher gut für dich war

Finde heraus, welche Tätigkeiten, Rollen, Menschen, Arbeitsbedingungen usw. in der Vergangenheit gut für dich waren. Bei welchen Aktivitäten warst du im Flow, wohin geht deine Freude und deine Energie? Wie sehen deine Werte aus und was gibt dir Sinn?


4. Schritt: Finde deine Vision

Höre auf deine Wünsche, lege deine berufliche Zukunfts-Vision fest und löse dich endgültig von der Idee, dass DU dich an Jobs anpassen musst. Sondern gehe den umgekehrten Weg und definiere, wie dein Berufsleben aussehen muss, damit es für dich erfüllend ist.


5. Schritt: Entwickle Prototypen

Denke wie eine Entwicklerin oder wie ein Innovator und gestalte mögliche Prototypen für dein Berufsleben. Überlege, wie dein Leben in den nächsten 3 Jahren aussehen könnte und kreiere Ideen dafür. Denke groß und in neuen Möglichkeiten!


6. Schritt: Geh raus und prüfe Angebote

Teste deine Prototypen. Rede mit Menschen, nutze dein Netzwerk, versuche möglichst viel über deine Berufsidee herauszufinden. Finde Personen, die das bereits tun, lass dich inspirieren… Durch dieses Vorgehen erfährst du, ob deine Berufsszenarien realistisch sind und vor allem: Du knüpfst Kontakte, siehst (und erkennst) neue Optionen, du lernst Neues und du kommst mit dem wahren verdeckten Jobmarkt in Berührung. Der sich nicht auf Jobbörsen befindet (wie du schon bemerkt hast), sondern im Netzwerk.


Wo du diesen Prozess einsetzen kannst

Diesen Weg kannst du sowohl bei einer akuten Jobsuche, als auch bei der Planung deiner beruflichen Veränderung gehen. Ich hatte schon Teilnehmerinnen im Workshop, die sich, anstatt zu kündigen, mithilfe dieses Prozesses ihren eigenen Traumjob im bestehenden Unternehmen maßgeschneidert haben. Einfach, in dem sie sich zuerst über ihre eigenen Berufswünsche klargeworden sind und danach überlegt haben, welche Bedürfnisse das Unternehmen hat. Und dann haben sie beides geschickt miteinander kombiniert. Ist doch großartig, oder? Meiner Meinung nach braucht jedes Unternehmen dringend mehr von diesen Mitarbeitenden.


Bist du auf der Suche?

Wenn du deine berufliche Erfüllung finden und diesen Weg dafür nutzen möchtest, kannst du dir hier kostenlose Vorlagen herunterladen.

Und wenn du das mit meiner Begleitung und in einer Gruppe voller motivierter Menschen machen willst: Komm ins Future Lab.


Downloads


Dieser Weg hilft dir bei

  • der Planung deiner beruflichen Veränderung,

  • bei der Jobsuche,

  • beim Klarwerden über berufliche Ziele,

  • bei der Karriereplanung und

  • und beim Losstarten in eine neue berufliche Zukunft.

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